Häufige Fragen (FAQ)

WordPress oder TYPO3?

In meinen Gesprächen zur Konzeption von Internetseiten steht ganz zu Beginn häufig die Frage nach einem passenden technischen Content Management Systems (kurz CMS), um Inhalte auf Webseiten zu erstellen, zu bearbeiten oder zu organisieren. Dabei werden von den Kunden immer häufiger Open Source-Lösungen (kostenfrei verfügbare Systeme) genutzt, denn hier geht es neben den realisierbaren Kosteneinsparungen auch um die Unabhängigkeit von Softwareanbietern. Auf die Frage nach einem passenden CMS werden häufig zwei Systeme genannt: WordPress oder TYPO3. Mit beiden Systemen lassen sich individuell gestaltete Online-Auftritte programmieren und später verwalten. Die Vor- und Nachteile der beiden Systeme liegen im Detail. Zudem ist aus meiner persönlichen Sicht entscheidend, wie technik-affin die späteren Redakteure sind.

Gemeinsamkeiten
Beide Systeme sind Open Source-Software (diese sind kostenlos, also ohne Lizenzgebühren erhältlich). Sie basieren hinsichtlich der Programmierung auf PHP und MySQL. Die Basisprogrammierung kann bei TYPO3 durch sogenannte Extensions ergänzt werden. Bei WordPress heißen diese zusätzlichen Funktionalitäten Plugins. Beide Systeme bieten vielseitige Möglichkeiten, eigenständig Inhalte anzulegen, zu verwalten und individuell zu bearbeiten. Ebenso haben beide Systeme ein Backend, über das die Inhalte bearbeitet und die Seiten verwaltet werden können. Beide Applikationen erlauben es, dem Benutzer verschiedene Rechte zuzuweisen. Die Systeme werden kontinuierlich weiter entwickelt und bieten eine vergleichbare zukunftsfähige Technologie.

 

1.) WordPress

* Vorteile
WordPress ist als Blogsystem entwickelt worden und macht es seinen Benutzern – je nach Inhalts-/Menütiefe – relativ einfach, eine Internetseite aufzubauen. Der Aufbau kostet zwar Zeit, dafür aber weniger Geld.
Dank vielseitiger WordPress-Themes ist es möglich, mit wenigen Klicks individuell erscheinende und kostengünstige Webseiten zu erstellen. WordPress wird vorwiegend für Blogs, Internetauftritte mit einfacher Seitenstruktur oder Newsrooms eingesetzt.

* Nachteile
Sobald man komplexere Inhalte darstellen muss oder möchte, stößt man an die Grenzen von WordPress-Themes. Die Vorteile der leichten und einfachen Bedienbarkeit gehen eindeutig zu Lasten der individuellen Möglichkeiten und des Funktionsumfangs. Beginnt man, das Theme umzuschreiben (also umzuprogrammieren), ist dieses nicht mehr Update-fähig – und damit langfristig nicht kompatibel. Auf lange Sicht ist WordPress weniger komfortabel: Viele Plugins sind nicht in der Grundinstallation enthalten und müssen wie diverse Updates kontinuierlich installiert werden. Dies kostet immer wieder Zeit. Obwohl WordPress selbst kostenlos ist, gibt es viele Plugins, die man käuflich erwerben muss.
Da WordPress sehr beliebt ist, ist es zudem interessanter für Massenhacks, welche Sicherheitslücken nutzen. (Dann gibt es relativ schnell wieder passende Updates – aber die müssen recherchiert und installiert werden). Zusätzlich ist die Optik in den Eingabemasken aus meiner Erfahrung für viele Personen verwirrend.

 

2.) TYPO3

* Vorteile
TYPO3 ist von Anfang an mit dem Fokus auf Unternehmen entwickelt worden. Es ist ideal für komplexe Internetseiten und daher im professionellen Bereich aus meiner Sicht das Standard Open Source Content Management System. Durch die intensive und kontinuierliche Entwicklung ist es zukunftssicher. Zusätzlich gibt es eine hohe Anzahl an Spezialisten, die sich mit dem System bestens auskennen, so dass man unabhängig von bestimmten Dienstleistern ist. Mit TYPO3 kann man Webseiten erstellen, welche individuell und maßgeschneidert auf die Inhalte und die gewünschte Benutzerführung aufgebaut sind. Für Design und Funktionen gibt es daher kaum Grenzen.
Insbesondere mehrsprachige Webseiten lassen sich mit TYPO3 einfach realisieren. Die Rechteverwaltung ist umfangreich und flexibel, so dass verschiedene Redakteure einen individuellen Bereich erhalten können. Zudem bietet es eine hohe Anzahl an Erweiterungen, sogenannte Extensions, für (fast) jedes mögliche Problem.
Das Backend – also der Bereich, in dem die Webseite verwaltet wird – ist sehr übersichtlich aufgebaut und kann vom Programmierer so eingerichtet werden, dass dem Redakteur nur die notwendigen Funktionen zur Verfügung stehen. Dadurch ist unter anderem auch das Design der Seite gesichert. Häufig reichen Wordkenntnisse aus, um eine bestehende Webseite als Redakteur eigenständig zu verwalten.
Ist eine Internetseite einmal vollständig in TYPO3 umgesetzt worden, machen Wartung und Inhaltspflege wenig Arbeit und können komfortabel umgesetzt werden.

* Nachteile
Technisch gesehen ist TYPO3 komplex.  Dadurch kann ein TYPO3-Projekt nur mit guten Fachkenntnissen aufgebaut werden und der Aufwand zu Projektbeginn ist höher. Dies bedeutet einen anfänglichen, einmaligen Kostenfaktor, da die Seite von einem Programmierer/Spezialisten programmiert werden sollte.

 

Fazit
Sowohl WordPress als auch TYPO3 eignen sich zur Umsetzung einer Internetseite. Entscheidend für die Auswahl der Software sind
– die Ziele der Webseite
– die inhaltliche Tiefe
– das Budget
WordPress ist ideal für einfach strukturierte Internetauftritte, Newsrooms und Blogs. Je komplexer, flexibler und individueller die Anforderungen an die Webseite sind und je mehr Personen mit unterschiedlichen Rechten die Webseite verwalten werden, desto mehr Argumente sprechen für TYPO3.  Bei mehrsprachigen Internet-Auftritten ist die Funktionalität bei TYPO3 wesentlich effizienter als bei WordPress. Für Enterprise-Auftritte kommt man mit WordPress daher schnell an technische Grenzen.

Was ist eigentlich ein Corporate Design?

Zum Corporate Design zählen alle visuellen Gestaltungselemente wie Farben, die verwendeten Schriftarten, der Bildstil und grafische Elemente wie das Logo, Infografiken oder Illustrationen.
Werden diese einheitlich und konsequent in allen Kommunikationsmedien (Geschäftspapiere, Internetseite, Printmedien …) eingesetzt, ist das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens prägnant und eindeutig erkennbar. Das Unternehmen erhält sein individuelles ›Gesicht‹.

Wann benötige ich einen Relaunch des Corporate Designs?

Es gibt mehrere Gründe:

Erstens: Bei vielen Unternehmen verändern sich mit der Zeit die Produkte oder die Dienstleistungen. Diese werden dann in dem bestehenden Corporate Design – zum Beispiel im Logo und/oder Claim – nicht mehr ausreichend gut kommuniziert. Das führt dazu, dass potenzielle Kunden diese Produkte/Leistungen nicht erkennen, daher zum Beispiel nicht aktiv nachfragen oder gar nicht erst mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Das bestehende Corporate Design schafft dann Erwartungen und Einstellungen beim Betrachter, welche nicht zu den aktuellen Produkten oder Dienstleitungen passen. Resultat: Das Unternehmen erleidet einen Imageverlust oder kann sich nicht mehr richtig vermarkten.

Zweitens: In unserer schnelllebigen Mediengesellschaft verändern sich unsere Sehgewohnheiten und Aufmerksamkeitsspannen. Beispiel: Allein der Gang durch ein Shopping-Center überflutet uns mit tausenden visuellen und akustischen Werbebotschaften. Unser Gehirn möchte uns vor der Masse an Informationen schützen und sortiert rasend schnell überflüssige Informationen aus. Die Tendenz geht deutlich in Richtung kürzerer Aufmerksamkeitsspannen als noch vor 10 Jahren. Dadurch eignen sich heute grafisch reduzierte und einfach erkennbare Logos. Diese werden schneller wahrgenommen als komplexe Grafiken (Ausnahmen eingeführter Marken bestätigen die Regel).

Drittens: Die technischen Rahmenbedingungen, in denen das Logo platziert werden kann oder muss, ändern sich. Insbesondere in den Online-Medien werden die Formate und Maße zunehmend vereinheitlicht. Komplexe Logos sind dafür immer weniger geeignet. Sie werden dann sehr klein abgebildet und der Betrachter kann die Texte – zum Beispiel den Unternehmensnamen – nicht erkennen/lesen. Beispiel: Smartphones, Pads und verschiedene Bildschirmgrößen führen dazu, dass Grafiken wie Logos, Piktogramme, Bilder … verstärkt in bestimmten Standardgrößen angepasst werden müssen.

Wie kann ich als Unternehmer eigenständig mit meinem Corporate Design arbeiten?

Nach der Erstellung Ihres Corporate Designs sollten Sie sich die Farbwerte und wichtige grafische Elemente von dem Designer als (vektorisiertes) EPS und JPG-Daten zur Verfügung stellen lassen. Dazu gehört zum Beispiel das Logo oder der Schriftzug Ihres Claims/Slogans. So können Sie professionelle Daten – zum Beispiel für eine einfache Anzeige – an externe Dienstleister weiterreichen.

Ihr Logo im EPS-Format (wenn es vektorisiert ist) lässt sich skalieren, ohne dass Qualitätsverluste entstehen. JPG-Daten lassen sich nicht skalieren und sollten daher in den Größen erstellt werden, welche Sie exakt benötigen.
Sinnvoll sind oft Brief- und Folgebogen als JPG-Dateien. Diese können Sie in Ihr Worddokument integrieren und damit zum Beispiel Produktinformationen oder ein Konzept in Ihrem Corporate Design als PDF abspeichern, zu Interessenten mailen oder auf Ihrer Webseite zum Download anbieten.

Perfekt wird Ihr Erscheinungsbild, wenn Sie dazu nicht mit kostenlosen Systemschriften arbeiten, sondern Lizenzen Ihrer professionellen Hausschrift erwerben. Wichtig ist, dass Sie die Vorgaben Ihres Corporate Designs auch bei selbst erstellten Medien oder Präsentationen konsequent einhalten.

Ich bin Existenzgründer – was brauche ich am Anfang?

Als Existenzgründer benötigen Sie als Mindestausstattung des Corporate Designs ein Logo, definierte Farben und Schriften. In der Anfangszeit reichen häufig Geschäftspapiere (Visitenkarte und Briefbogen), eine kleine Internetseite (OnePage) und ein einfaches Printmedium aus, um das eigene Unternehmen bekannt zu machen und loszulegen. Optimal in vielen Branchen ist es, wenn auf der Internetseite ein professionelles Portrait zu sehen ist und wenn Word-Masterdateien im Corporate Design verwendet werden, um zum Beispiel PDF-Dateien zu erstellen (Datenblätter, Informationen …). Im Verlauf der ersten Monate zeigt sich dann, welche zusätzlichen Medien wirklich benötigt werden. Diese können dann Schritt für Schritt und angepasst an das Budget umgesetzt werden.

Wie läuft die Herstellung von Folien, Bannern, Fahnen, Beschriftungen …?

Wenn Sie ein Fahrzeug bekleben wollen, ein Roll-Up benötigen oder einen Messestand planen … dann läuft es nach Layoutfreigabe im Prinzip so wie mit einer ›normalen‹ Druckerei. Ich frage beim Dienstleister für Sie an, recherchiere die technische Umsetzung und unterbreite Ihnen ein individuelles Angebot. Wenn Sie sich dafür entscheiden, kann es mit der Produktion losgehen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Druckereien?

Egal ob Online- oder Offsetdruckerei: Ich arbeite seit mehreren Jahren mit bestimmten Dienstleistern zusammen. Dies hat den Vorteil, dass ich deren Produkte gut kenne und mit den richtigen Ansprechpartnern persönlich sprechen kann, falls es mal Probleme gibt. Da die Anfrage von Druckprojekten Fachwissen voraussetzt, führe ich die Kommunikation mit den Druckereien, so dass meine Kunden Angebote von mir erhalten und sich um keine technischen Details kümmern müssen. Je nach Projekt zeige ich meinen Kunden verschiedene Produktionsmöglichkeiten und erkläre die Vor- und Nachteile.

Was spricht für den Onlinedruck?

Ganz einfach: der Preis. Zusätzlich ist die Druckqualität in den letzten Jahren – bei einigen Druckereien – erheblich gestiegen. Wen es also nicht stört, dass nur bestimmte Papiere und Formate zur Auswahl stehen, der kann guten Gewissens online drucken lassen. (Bei sehr hohen Auflagen kann jedoch der Offsetdruck günstiger sein, dazu hole ich dann Vergleichsangebote ein.)

Was spricht für den Offsetdruck?

Im Offsetdruck können individuelle Druckprodukte erzeugt werden. Angefangen bei der Auswahl des Papiers bis hin zu Veredelungstechniken wie Stanzungen, Prägungen, Sonderfarbdrucken oder Lackierungen: Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Bei sehr großen Auflagen sind die Offsetdruckereien in vielen Fällen sogar günstiger als Onlinedruckereien.
Es kommt also darauf an, was gedruckt werden soll und wie exklusiv Unternehmen wirken möchten. Möchte sich ein Unternehmen deutlich von anderen abheben oder bietet es sehr hochwertige Produkte/Dienstleistungen an, dann sollte die Entscheidung ganz klar für den Offsetdruck fallen.

Warum gründen Sie keine Agentur?

Ich habe vor meiner Selbstständigkeit über 10 Jahre in verschiedenen Agenturen, teils als Führungskraft, gearbeitet. Die flexible Zusammenarbeit im Netzwerk hat im Vergleich zur Agenturarbeit aus meiner Sicht sehr viele Vorteile für meine Kunden und für meine eigene Arbeit. Zudem fallen weniger administrative Tätigkeiten oder zeitaufwendige Meetings an, so dass ich mich auf die Entwicklung von Designs und die intensive Zusammenarbeit mit meinen Kunden konzentrieren kann.

Von wem bekomme ich meine Rechnungen?

Bei Projekten, die im Netzwerk realisiert werden, schreibt im Normalfall jeder Netzwerkpartner eine eigene Rechnung. Das heißt: Meine Kunden erhalten von mir eine Rechnung über die grafisch-konzeptionellen Leistungen, vom Fotografen eine Rechnung für die Fotoarbeiten und vom Programmierer für die technische Umsetzung … Das heißt auch: Es werden keine Provisionen auf Leistungen Dritter aufgeschlagen. Gut für Sie!

Welche Nachteile habe ich als Kunde durch das Netzwerk?

Mir persönlich sind keine bekannt.

Welche Vorteile habe ich als Kunde durch das Netzwerk?

Ein ganz klarer Vorteil ist, dass meine Kunden immer nur das bezahlen, was sie auch wirklich eingekauft haben. Es gibt keinen ›Overhead‹ wie in größeren Agenturen (zum Beispiel die Sekretärin), welcher über die Designleistungen mitfinanziert werden muss. Zweiter Vorteil ist, dass die Netzwerkpartner für die einzelnen Projekte individuell und optimiert (Budget, Technik, Zeit …) zusammengestellt werden. Ein dritter Vorteil ist, dass die Kommunikations- und Abstimmungswege extrem kurz sind. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Missverständnisse und Korrekturschleifen.

Warum arbeiten Sie im Netzwerk?

Ganz einfach: Designprojekte sind komplex. Es werden Bestandteile verschiedener Professionen benötigt. Die Erstellung von Unternehmenskommunikation erfordert neben der grafischen Umsetzung zum Beispiel Leistungen wie Texterstellung, Fotografie, Programmierung etc. Daher kann ich nicht alle erforderlichen Leistungen in professioneller Ausführung anbieten. Für die Bereiche, welche außerhalb meiner Kernkompetenzen liegen, habe ich feste Netzwerkpartner, mit denen ich seit Jahren eng zusammenarbeite.

Wie muss die Webseite aufgebaut werden, damit die Suchmaschinen diese gut finden?

Die Suchmaschinen bewerten Webseiten zunehmend nach ihren – textlichen – Inhalten. Lesbare ›echte‹ Texte gewinnen immer mehr an Bedeutung, um die eigene Webseite ›nach vorn‹ zu bringen. Wichtig ist hierbei der Begriff ›echt‹, da die Suchmaschinen auch die Grammatik bewerten. Es reicht also nicht, bestimmte Begriffe immer wieder zu erwähnen – der Text sollte auch für Menschen angenehm zu lesen sein. Zusätzlich sollten die Texte von Floskeln und inhaltsleeren Aussagen befreit werden. Neben gut erstellten Texten ist eine saubere Programmierung wichtig, dazu gehören z.B. auch sinnvolle Titel für Bilddaten. Um kontinuierlich gut gelistet zu werden, sind die Besucherfrequenz der Webseite, qualitativ hochwertige Verlinkungen und aktuelle Inhalte von Bedeutung.

Ist Scrollen ›erlaubt‹?

Der entscheidende Punkt ist, dass Webseiten zunehmend intuitiv erfasst und bedient werden. Wir scrollen oft, ohne dass wir dies bewusst wahrnehmen oder als störend empfinden. Ein weiterer Punkt ist, dass textliche Inhalte immer wichtiger werden. Wer liest, möchte aber nicht immer auf eine 2., 3., 4. Seite klicken.
Daher ist Scrollen – wenn die Benutzerführung intuitiv und angenehm gestaltet ist – aus meiner Sicht kein Problem mehr.

Was ist ein ›Responsives Webdesign‹?

Das Responsive Webdesign ist ein gestalterischer und technischer Ansatz zur Erstellung anpassungsfähiger Internetseiten. Der grafische Aufbau einer ›responsiven‹ Webseite erfolgt anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite betrachtet wird, z.B. Smartphone, Pad, Notebook oder andere Bildschirme. So werden definierte grafische Elemente, wie beispielsweise Navigationen, Seitenspalten und Texte, Bilder und Buttons, für das jeweilige Ausgabegerät optimiert dargestellt.

Brauche ich ein Content Management System?

Das kommt darauf an, was Sie mit Ihrer Internetseite erreichen wollen. Ist Ihre Webseite ein zentrales Marketinginstrument, sollte sie regelmäßig aktualisiert werden. Das spricht für ein CMS-System. Mehrsprachige Internetseiten oder Seiten mit angegliedertem Shop-System, Archivfunktion etc. sind über ein CMS-System entweder ausschließlich oder kostengünstiger und komfortabler zu realisieren. Wünschen Sie hingegen eine reine Image-Webseite mit gleich bleibenden Inhalten, dann benötigen Sie unter bestimmten Voraussetzungen kein CMS-System.

Was ist ein Content Management System?

Ein Content Management System (CMS) ist ein Redaktionssystem und verwaltet die Inhalte Ihrer Webseite – also die Texte und Bilder. Inhalte, Struktur und die Designelemente werden gesondert abgelegt, so dass bei inhaltlichen Änderungen die Grundgestaltung der Seite nicht verändert wird. Sogenannte Redakteure können – ohne Programmierkenntnisse – über das Backend Bilder, Inhalte und Unterseiten anlegen. Sie können diese verlinken, aktualisieren oder deren Ansicht deaktivieren … Dadurch können Informationen innerhalb von wenigen Minuten angepasst werden oder zum Beispiel nur für eine bestimmte Laufzeit dargestellt werden.
Auch mehrsprachige Webseiten oder responsive Seiten (Seiten, die sich den Ausgabemedien wie Smartphones, Pads, Notebooks etc. anpassen) sind über ein CMS zu realisieren.

Was ist eine statische Webseite?

Bei einer statischen Webseite werden alle Seiten einzeln angelegt und als Dateien auf dem jeweiligen Webserver gespeichert. Die Seiten werden daher einzeln programmiert und hinterlegt. Änderungen oder Ergänzungen sind nicht so einfach möglich. Daher eignen sich statische Seiten aus meiner Sicht nur für Unternehmen, welche ihre Inhalte nur sehr selten anpassen wollen/müssen und insgesamt keine hohe Seitenanzahl oder beispielsweise Mehrsprachigkeit oder Archivfunktionen etc. benötigen.

Ich habe ein schönes Bild gesehen – kann ich das für meine Unternehmenskommunikation verwenden?

Wo haben Sie es gesehen? Wichtig ist darauf zu achten, dass keine Urheber- oder Nutzungsrechte verletzt werden. Das könnte nämlich (sehr) teuer werden. Daher ist es notwendig herauszufinden, ob Sie Nutzungsrechte an dem Motiv erwerben können. Wenn dies möglich ist, muss das Motiv auch technischen Anforderungen genügen. Diese sind abhängig davon, ob das Motiv für eine Internetseite verwendet, in einem Imageflyer gedruckt oder zum Beispiel für eine Lkw-Beklebung eingesetzt werden soll. Dieser technische Aspekt ist also von Fall zu Fall zu prüfen. Mit eigenen Motiven, zum Beispiel in einem Fotoshooting erstellt, sind Sie dagegen rechtlich und technisch auf der sicheren Seite.

Welche Bilder sind eigentlich geeignet für meine Unternehmenskommunikation?

Im Corporate Design Ihres Unternehmens sollte ein bestimmter Bildstil (Bildaussagen, Farbigkeit der Bilder etc.) definiert werden.

Bildquellen:
Bei eigenen Bilddateien sollten Sie im ersten Schritt die Bildmotive hinsichtlich der Design-Vorgaben überprüfen.
Wenn Sie ein Fotoshooting durchführen lassen, sollten Sie die Design-Vorgaben mit dem Fotografen vor dem Shooting durchsprechen. Für meine Kunden führe ich diese Abstimmung durch und begleite auch das Fotoshooting.
Zusätzlich/alternativ können Bilder in Online-Bilddatenbanken recherchiert und gekauft werden. Auch hier sollte die Bildauswahl den Design-Vorgaben entsprechen. Beim Kauf muss zusätzlich auf die Nutzungsrechte und Lizenzvorgaben geachtet werden.
Wichtig ist in jedem Fall, dass die Urheber der Bilddaten bei Webseiten im Impressum mit aufgelistet werden.

Bildaufbau:
Bei Portraits für Unternehmenskommunikation gilt generell, dass man die Person gut und auf Augenhöhe sehen sollte (keine Schatten im Gesicht, Blick in die Kamera, keine Unter- oder Draufsicht).
Bei Produktfotos kommt es darauf an, welche Produkteigenschaften dargestellt werden sollen.
Bei journalistisch ausgerichteten Motiven kann auch mit Schärfe/Unschärfe gespielt werden.

Datenqualität:
Als Mindestauflösung sollte die Bilddatei ca. in DIN A5 vorliegen bei einer Auflösung von 300 dpi. Dann kann das Motiv sowohl für Webseiten als auch für kleinere Drucksachen in der Unternehmenskommunikation verwendet werden.

Kann ich eigene Bilder für meinen Flyer/meine Webseite mitbringen?

Grundsätzlich ja, wenn diese technisch und hinsichtlich des Motives geeignet sind. Sie können mir eine passende Auswahl der Daten auf CD oder Stick – sortiert in Themenordnern – mitbringen.

Muss ich mich als Unternehmer oder Freiberufler wirklich fotografieren lassen?

Möchten Sie wissen, mit wem Sie es geschäftlich zu tun haben? Wenn Sie diese Frage mit ›Ja‹ beantworten, dann reagieren Sie so wie die meisten Menschen. Daher sollten Sie diese Chance auch für sich nutzen und ein professionell erstelltes Portrait für Ihre Unternehmenskommunikation (Webseite, Flyer …) nutzen.

Warum druckt mein Drucker die Farben anders als sie am Bildschirm aussehen?

Je nach Art des Druckers, den individuellen Eigenschaften, der Auflösung und den Papiereigenschaften variiert die Farbwiedergabe. Wenn Sie ein Layout möglichst sicher beurteilen wollen, ist ein professioneller Proof notwendig. Dieser sollte in der Druckerei erstellt werden, welche anschließend die Printmedien herstellen wird, und kann beim Andruck mit dem Druckergebnis verglichen werden. Bei vielen Online-Druckereien besteht die kostenpflichtige Option eines Proofs, welcher per Post zugestellt und durch den Kunden freigegeben wird. Beim Andruck kann man jedoch nicht mit dabei sein.

Warum sehen die Farben im gedruckten Flyer anders aus als an meinem Bildschirm?

(Leider) ganz einfach: Farben werden bei gedruckten Medien und in Bildschirmmedien durch zwei verschiedene Farbsysteme erzeugt.

Gedruckte Produkte werden in den meisten Fällen aus den vier Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarzanteil) – kurz CMYK – erstellt. (Es gibt auch Druck in Sonderfarben oder CMYK kombiniert mit Sonderfarbe(n). Dies kann an dieser Stelle jedoch nicht ausgeführt werden.) Basis für den Druck ist das substraktive Farbmodell. CMYK-Farbräume sind geräteabhängig und benötigen deshalb Farbprofile, um Farbtöne exakt zu beschreiben. Zudem kommen noch die Papierfarbe sowie spezifische Eigenschaften des Papieres hinzu. Auch die Druckmaschine hat Einfluss auf das Druckergebnis.

Am Bildschirm werden die Farbtöne im sogenanten additiven Farbmodell dargestellt. Die Farben werden dabei aus den drei Grundfarben Rot, Gelb, Blau (RGB) erzeugt. Auch die Darstellung der RGB-Farben ist geräteabhängig. Zudem können Nutzer ihre Bildschirme individuell einstellen (heller, dunkler …).
Größere oder finanzkräftige Unternehmen schreiben daher eigene Farbprofile für ihre Druckerzeugnisse, um die Farbwirkung der einzelnen Medien aneinander anzupassen.

Kann ich meine Lieblingsfarbe für mein Logo nehmen?

Was machen Sie und was ist Ihre Lieblingsfarbe? Passt diese Farbe zu Ihrem Unternehmen und gefällt diese auch Ihren Kunden? Es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage. Wichtiger als die persönliche Vorliebe ist jedoch die Wirkung auf Ihre Zielgruppe/Ihre Kunden. Gerne prüfe ich, ob das im individuellen Fall passt.

Was bringt mir meine Werbung eigentlich?

Dies kann nur beantwortet werden, wenn Sie Ihre Werbeaktivitäten so konzipieren (lassen), dass der Erfolg Ihrer Maßnahmen messbar ist. Zum Beispiel: Auf das Angebot in der Anzeige wurden x Produkte verkauft. Zusätzlich gab es y Anfragen und Kundengespräche. Nicht direkt messbar ist jedoch der Imagegewinn oder die Steigerung des Bekanntheitsgrades. Werden die Werbeaktivitäten konsequent miteinander vernetzt und der Erfolg der einzelnen Medien überprüft, erhalten Sie mittelfristig eine konkrete Übersicht, welche Werbeaktivitäten und -medien für Ihr Unternehmen wirksam sind.

Ich habe gerade einen Anruf von der Zeitung erhalten – soll ich die günstige Anzeige schalten?

In vielen Fällen kommt dieses Angebot relativ spontan. Die Anzeige ist nicht eingeplant. Resultat: wenig Zeit für Überlegung und Konzeption und (vor-)schnelles Handeln. Daher ist es in den meisten – leider nicht pauschal in allen – Fällen sinnvoll, entspannt ›Nein‹ zu sagen.

Welche Werbung braucht man wirklich?

Dies werde ich oft gefragt. Eine allgemein gültige Antwort gibt es dazu nicht. Wichtig ist, die Werbung strategisch zu planen. Das bedeutet, dass Sie genau überlegen, welche Medien Sie einsetzen wollen und zu welcher Zeit. Anschließend sollten Sie ein Budget für Ihre Werbeaktivitäten einplanen. Bei der Umsetzung Ihrer Maßnahmen ist es entscheidend, dass diese inhaltlich miteinander verknüpft werden. Zusätzlich sollten Sie Kontrollmöglichkeiten in die Konzeption integrieren, um den jeweiligen Werbeerfolg messen zu können. So haben Sie mittelfristig einen guten Überblick, welche Werbeaktivitäten für Sie erfolgreich sind und auf welche Sie verzichten können.

Wann muss ich in die Künstlersozialkasse einzahlen?

Die Künstlersozialabgabe (KSA) ist von Unternehmen zu leisten, welche künstlerische und textliche Leistungen (Fotos, Illustrationen, Grafiken, Texte) von Selbstständigen in Anspruch nehmen. Dies ist unabhängig davon, ob der Urheber selbst in der Künstlersozialkasse versichert ist oder nicht. Die Bemessungsgrundlage ist das gezahlte Entgelt für die künstlerischen Leistungen. Mehr erfahren Sie bei der Künstlersozialkasse: http://www.kuenstlersozialkasse.de/

Fallen Nutzungsgebühren an?

Für die von mir erstellten Leistungen fallen keine Nutzungsgebühren an. Auch bei meinen Netzwerkpartnern (für Fotografie, Programmierung, Strategie) ist dies so. Grundsätzlich versuche ich, auch bei Bildrecherchen Nutzungsgebühren zu vermeiden – im Einzelfall, zum Beispiel bei der Abbildung von Kunstwerken, kann ich dies jedoch nicht immer ausschließen.

Was kosten Design-Leistungen?

Die Kosten von Design-Leistungen sind immer abhängig von Art und Umfang des Projektes. Da ich individuelle Lösungen für meine Kunden entwickle, kann ich keine standardisierten Preise für eine Webseite oder eine Imagebroschüre etc. nennen. Grundsätzlich setze ich mich zu Projektbeginn mit meinen Kunden zusammen. Dieses Gespräch ist in der Regel kostenfrei und findet in meinen Geschäftsräumen statt. Anschließend erstelle ich ein Angebot oder rechne das konkrete Projekt nach Stunden ab.

Aber der Neffe meines Mannes macht Webseiten für 300 Euro!

Na, dann legen Sie los! Wünschen Sie einen professionellen Internetauftritt oder einen billigen für Ihr Unternehmen? Welche Unternehmensziele verfolgen Sie mit Ihrem Internetauftritt? Vielleicht kann der Neffe diese professionell umsetzen, da er Informatik studiert hat, tolle Texte schreibt, fotografiert und sehr hilfsbereit ist (dann hätte ich gerne den Kontakt!).

Vielleicht riskieren Sie durch eine strategisch und/oder technisch nicht professionelle Umsetzung jedoch Ihr positives Image, verlieren Zeit, Aufträge und Geld oder werden über die Suchmaschinen nicht gut gefunden.
Die Internetseite ist für viele Unternehmen der zentrale Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Daher sollte die Internetseite strategisch geplant sein und die Unternehmensziele stützen. Zusätzlich muss sie im Corporate Design gestaltet sein sowie textlich und technisch professionell umgesetzt werden. Bei einer gut konzipierten Website können andere Medien eingespart werden.

Wie viel kostet eine Webseite?

Gegenfrage: Welche Art Webseite planen Sie denn?
Insbesondere bei der Gestaltung von Internetseiten kommt es darauf an, von Anfang an gut und strategisch zu planen. Wozu benötigen Sie die Webseite? Haben Sie aktuelle Inhalte und benötigen daher ein Content Management System? Oder wünschen Sie eher eine Image-Webseite? Wollen Sie Produkte online verkaufen? Wünschen Sie ein responsives Design, welches zum Beispiel auch auf Smartphones perfekt dargestellt wird? … Es gibt viele Fragen, welche vor Projektbeginn geklärt werden müssen. Anschließend erstelle ich Ihnen gerne ein Angebot.

Was kostet ein Logo?

Für ExistenzgründerInnen im ersten Gründungsjahr biete ich eine limiterte Anzahl von Existenzgründer-Paketen pro Geschäftsjahr (sechs Stück) für 495 Euro netto an. Darin sind die Logoentwicklung, die Festlegung der Hausschrift(en) und Hausfarben sowie das Design der Geschäftspapiere enthalten.

Um Ihnen außerhalb dieses Paketes ein konkretes Angebot machen zu können, ist ein Vorgespräch sinnvoll. Darin lerne ich Sie und Ihr Unternehmen gut kennen. Ich kann abschätzen, wie Sie das Logo einsetzen werden, und zum Beispiel mit einem Claim (Slogan/Aussage zum Nutzen) kombinieren. Da diese Leistung individuell und abhängig von dem Ist-Zustand Ihres Corporate Designs ist, kann ich an dieser Stelle keine verbindliche Aussage zu den Kosten machen.

Bei mir erhalten Sie die Nutzungsrechte Ihres Logos ohne räumliche oder zeitliche Einschränkungen.