Häufige Fragen (FAQ)

WordPress oder TYPO3?

In meinen Gesprächen zur Konzeption von Internetseiten steht ganz zu Beginn häufig die Frage nach einem passenden technischen Content Management Systems (kurz CMS), um Inhalte auf Webseiten zu erstellen, zu bearbeiten oder zu organisieren. Dabei werden von den Kunden häufig Open Source-Lösungen (kostenfrei verfügbare Systeme) genutzt, denn hier geht es neben den realisierbaren Kosteneinsparungen auch um die Unabhängigkeit von Softwareanbietern und Dienstleistern. Auf die Frage nach einem passenden CMS werden häufig zwei Systeme genannt: WordPress oder TYPO3. Mit beiden Systemen lassen sich individuell gestaltete Online-Auftritte programmieren und redaktionell verwalten. Die Vor- und Nachteile der beiden Systeme liegen im Detail.

Gemeinsamkeiten
Beide Systeme basieren hinsichtlich der Programmierung auf PHP und MySQL. Die Basisprogrammierung kann bei TYPO3 durch sogenannte Extensions ergänzt werden. Bei WordPress heißen diese zusätzlichen Funktionalitäten Plugins. Beide Systeme bieten vielseitige Möglichkeiten, eigenständig Inhalte anzulegen, zu verwalten und individuell zu bearbeiten. Ebenso haben beide Systeme ein Backend, über das die Inhalte bearbeitet und die Seiten verwaltet werden können. Beide Applikationen erlauben es, dem Benutzer verschiedene Rechte zuzuweisen. Die Systeme werden kontinuierlich weiter entwickelt und bieten eine vergleichbare zukunftsfähige Technologie.

 

1.) WordPress

* Vorteile
WordPress ist als Blogsystem entwickelt worden und macht es seinen Benutzern – je nach Inhalts-/Menütiefe – relativ einfach, eine Internetseite aufzubauen. Der Aufbau kostet zwar Zeit, dafür aber weniger Geld.
Dank vielseitiger WordPress-Themes ist es möglich, mit wenigen Klicks individuell erscheinende und kostengünstige Webseiten zu erstellen. WordPress wird vorwiegend für Blogs, Internetauftritte mit einfacher Seitenstruktur oder Newsrooms eingesetzt.

* Nachteile
Sobald man komplexere Inhalte darstellen muss oder möchte, stößt man an die Grenzen von WordPress-Themes. Die Vorteile der leichten und einfachen Bedienbarkeit gehen eindeutig zu Lasten der individuellen Möglichkeiten und des Funktionsumfangs. Beginnt man, das Theme umzuschreiben (also umzuprogrammieren), ist dieses nicht mehr Update-fähig – und damit langfristig nicht kompatibel. Auf lange Sicht ist WordPress weniger komfortabel: Viele Plugins sind nicht in der Grundinstallation enthalten und müssen wie diverse Updates kontinuierlich installiert werden. Dies kostet immer wieder Zeit. Viele Plugins muu man käuflich erwerben.
Da WordPress sehr beliebt ist, ist es zudem interessanter für Massenhacks, welche Sicherheitslücken nutzen. (Dann gibt es relativ schnell wieder passende Updates – aber die müssen recherchiert und installiert werden).

 

2.) TYPO3

* Vorteile
TYPO3 ist von Anfang an mit dem Fokus auf Unternehmen entwickelt worden. Es ist ideal für komplexe Internetseiten und daher im professionellen Bereich aus meiner Sicht das Standard Open Source Content Management System. Durch die intensive und kontinuierliche Entwicklung ist es zukunftssicher. Zusätzlich gibt es eine hohe Anzahl an Spezialisten, die sich mit dem System bestens auskennen, so dass man unabhängig von bestimmten Dienstleistern ist. Mit TYPO3 kann man Webseiten erstellen, welche individuell und maßgeschneidert auf die Inhalte und die gewünschte Benutzerführung aufgebaut sind. Für Design und Funktionen gibt es daher kaum Grenzen.
Insbesondere mehrsprachige Webseiten lassen sich mit TYPO3 einfach realisieren. Die Rechteverwaltung ist umfangreich und flexibel, so dass verschiedene Redakteure einen individuellen Bereich erhalten können. Zudem bietet es eine hohe Anzahl an Erweiterungen, sogenannte Extensions, für (fast) jedes mögliche Problem.
Das Backend – also der Bereich, in dem die Webseite verwaltet wird – ist übersichtlich aufgebaut und kann vom Programmierer so eingerichtet werden, dass dem Redakteur nur die notwendigen Funktionen zur Verfügung stehen. Dadurch ist unter anderem auch das Design der Seite gesichert. Ist eine Internetseite einmal vollständig in TYPO3 umgesetzt worden, machen Wartung und Inhaltspflege wenig Arbeit und können komfortabel umgesetzt werden.

* Nachteile
Technisch gesehen ist TYPO3 komplex. Dadurch kann ein TYPO3-Projekt nur mit guten Fachkenntnissen aufgebaut werden und der Aufwand zu Projektbeginn ist höher. Dies bedeutet einen anfänglichen, einmaligen Kostenfaktor, da die Seite von einem Programmierer/Spezialisten programmiert werden sollte.

Was ist eigentlich ein Corporate Design?

Zum Corporate Design zählen alle visuellen Gestaltungselemente wie Farben, die verwendeten Schriftarten, der Bildstil und grafische Elemente wie das Logo, Infografiken oder Illustrationen.
Werden diese einheitlich und konsequent in allen Kommunikationsmedien (Geschäftspapiere, Internetseite, Printmedien …) eingesetzt, ist das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens prägnant und eindeutig erkennbar. Das Unternehmen erhält sein individuelles ›Gesicht‹.

Wann benötige ich einen Relaunch des Corporate Designs?

Es gibt mehrere Gründe:

a) Bei vielen Unternehmen verändern sich mit der Zeit die Produkte oder die Dienstleistungen. Diese werden dann in dem bestehenden Corporate Design – zum Beispiel im Logo und/oder Claim – nicht mehr ausreichend gut kommuniziert. Das führt dazu, dass potenzielle Kunden diese Produkte/Leistungen nicht erkennen, daher zum Beispiel nicht aktiv nachfragen oder gar nicht erst mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Das bestehende Corporate Design schafft dann Erwartungen und Einstellungen beim Betrachter, welche nicht zu den aktuellen Produkten oder Dienstleitungen passen.

b) In unserer schnelllebigen Mediengesellschaft verändern sich unsere Sehgewohnheiten und Aufmerksamkeitsspannen. Beispiel: Allein der Gang durch ein Shopping-Center überflutet uns mit tausenden visuellen und akustischen Werbebotschaften. Unser Gehirn möchte uns vor der Masse an Informationen schützen und sortiert rasend schnell überflüssige Informationen aus. Die Tendenz geht deutlich in Richtung kürzerer Aufmerksamkeitsspannen als noch vor 10 Jahren. Dadurch eignen sich heute grafisch reduzierte und einfach erkennbare Logos. Diese werden schneller wahrgenommen als komplexe Grafiken (Ausnahmen eingeführter Marken bestätigen die Regel).

c) Die technischen Rahmenbedingungen, in denen das Logo platziert werden kann oder muss, ändern sich. Insbesondere in den Online-Medien werden die Formate und Maße zunehmend vereinheitlicht. Komplexe Logos sind dafür immer weniger geeignet. Sie werden dann sehr klein abgebildet und der Betrachter kann die Texte – zum Beispiel den Unternehmensnamen – nicht erkennen/lesen. Beispiel: Smartphones, Pads und verschiedene Bildschirmgrößen führen dazu, dass Grafiken wie Logos, Piktogramme, Bilder … verstärkt in bestimmten Standardgrößen angepasst werden müssen.

Wie kann ich als Unternehmer eigenständig mit meinem Corporate Design arbeiten?

Nach der Erstellung Ihres Corporate Designs sollten Sie sich die Farbwerte und wichtige grafische Elemente von dem Designer als (vektorisiertes) EPS und JPG-Daten zur Verfügung stellen lassen. Dazu gehört zum Beispiel das Logo oder der Schriftzug Ihres Claims/Slogans. So können Sie professionelle Daten – zum Beispiel für eine einfache Anzeige – an externe Dienstleister weiterreichen.

Ihr Logo im EPS-Format (wenn es vektorisiert ist) lässt sich skalieren, ohne dass Qualitätsverluste entstehen. JPG-Daten lassen sich nicht skalieren und sollten daher in den Größen erstellt werden, welche Sie exakt benötigen.
Sinnvoll sind oft Brief- und Folgebogen als JPG-Dateien. Diese können Sie in Ihr Worddokument integrieren und damit zum Beispiel Produktinformationen oder ein Konzept in Ihrem Corporate Design als PDF abspeichern, zu Interessenten mailen oder auf Ihrer Webseite zum Download anbieten.

Perfekt wird Ihr Erscheinungsbild, wenn Sie dazu nicht mit kostenlosen Systemschriften arbeiten, sondern Lizenzen Ihrer professionellen Hausschrift erwerben. Wichtig ist, dass Sie die Vorgaben Ihres Corporate Designs auch bei selbst erstellten Medien oder Präsentationen konsequent einhalten.

Ich bin Existenzgründer – was brauche ich am Anfang?

Als Existenzgründer benötigen Sie als Mindestausstattung des Corporate Designs
– ein Logo
– definierte Farben
– und Schriften.
In der Anfangszeit reichen häufig Geschäftspapiere (Visitenkarte und Briefbogen), eine kleine Internetseite (OnePage) und ein einfaches Printmedium aus, um das eigene Unternehmen bekannt zu machen und loszulegen. Optimal in vielen Branchen ist es, wenn auf der Internetseite ein professionelles Portrait zu sehen ist und wenn Word-Masterdateien im Corporate Design verwendet werden, um zum Beispiel PDF-Dateien zu erstellen (Datenblätter, Informationen …). Im Verlauf der ersten Monate zeigt sich dann, welche zusätzlichen Medien wirklich benötigt werden. Diese können dann Schritt für Schritt und angepasst an das Budget umgesetzt werden.

Wie läuft die Herstellung von Folien, Bannern, Fahnen, Beschriftungen …?

Ich erstelle ein Layout. Nach Layoutfreigabe hole ich Produktionsangebote für Sie ein und erledige die Druckbestellung für sie.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Druckereien?

Egal ob Online- oder Offsetdruckerei: Ich arbeite seit mehreren Jahren mit bestimmten Dienstleistern zusammen. Dies hat den Vorteil, dass ich deren Produkte gut kenne und mit den richtigen Ansprechpartnern persönlich sprechen kann, falls es mal Probleme gibt. Da die Anfrage von Druckprojekten Fachwissen voraussetzt, führe ich die Kommunikation mit den Druckereien, so dass meine Kunden Angebote von mir erhalten und sich um keine technischen Details kümmern müssen.

Druck & Produktion

Es gibt viele gute Online- und Offsetdruckereien sowie Werbetechniker. Ich recherchiere ein passendes Angebot und bestelle den Druck für Sie.

Veredelungstechniken

Mit Veredelungstechniken wie partiellen Lackierungen, Relieflacken, Prägungen und Stanzungen … können individuelle und aufmerksamkeitsstarke Druckprodukte erzeugt werden. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Viele Onlinedruckereien bieten sehr schöne Veredelungen an. Wünschen Sie ein Sonderformat können Offsetdruckereien dieses produzieren.

Von wem bekomme ich meine Rechnungen?

Bei Projekten, die im Netzwerk realisiert werden, schreibt im Normalfall jeder Netzwerkpartner eine eigene Rechnung. Das heißt: Meine Kunden erhalten von mir eine Rechnung über die grafisch-konzeptionellen Leistungen, vom Fotografen eine Rechnung für die Fotoarbeiten und vom Programmierer für die technische Umsetzung … Das heißt auch: Es werden keine Provisionen auf Leistungen Dritter aufgeschlagen. Gut für Sie!

Warum arbeiten Sie im Netzwerk?

Designprojekte sind komplex. Die Erstellung von Unternehmenskommunikation erfordert neben der grafischen Umsetzung zum Beispiel Leistungen wie Texterstellung, Fotografie, Programmierung etc. Für diese Bereiche habe ich feste Netzwerkpartner, mit denen ich seit Jahren eng zusammenarbeite.

Wie muss die Webseite aufgebaut werden, damit die Suchmaschinen diese gut finden?

a) Contentmarketing: Gute Texte, nützliche Inhalte und Erlebnisqualität. Seiten mit guten Inhalten werden weiterempfohlen, verlinkt etc. Zusätzlich bewerten Suchmaschinen Webseiten zunehmend nach ihren – textlichen – Inhalten, inklusive der Grammatik und Lesbarkeit. Es reicht also nicht, bestimmte Begriffe immer wieder zu erwähnen – der Text sollte auch für Menschen angenehm zu lesen sein.

b) saubere Technik: Neben gut erstellten Texten ist eine saubere Programmierung wichtig, dazu gehören z.B. auch sinnvolle Titel für Bilddaten.

c) Aktualität: Um kontinuierlich gut gelistet zu werden, sind die Besucherfrequenz der Webseite, qualitativ hochwertige Verlinkungen und aktuelle Inhalte von Bedeutung.

Ist Scrollen ›erlaubt‹?

Der entscheidende Punkt ist, dass Webseiten zunehmend intuitiv erfasst und bedient werden. Wir scrollen oft, ohne dass wir dies bewusst wahrnehmen oder als störend empfinden. Ein weiterer Punkt ist, dass textliche Inhalte immer wichtiger werden. Wer liest, möchte aber nicht immer auf eine 2., 3., 4. Seite klicken. Daher: Ja.

Was ist ein ›Responsives Webdesign‹?

Das Responsive Webdesign ist ein gestalterischer und technischer Ansatz zur Erstellung anpassungsfähiger Internetseiten. Der grafische Aufbau einer ›responsiven‹ Webseite erfolgt anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite betrachtet wird, z.B. Smartphone, Pad, Notebook oder andere Bildschirme. So werden definierte grafische Elemente, wie beispielsweise Navigationen, Seitenspalten und Texte, Bilder und Buttons, für das jeweilige Ausgabegerät optimiert dargestellt.

Brauche ich ein Content Management System?

Das kommt darauf an, was Sie mit Ihrer Internetseite erreichen wollen. Ist Ihre Webseite ein zentrales Marketinginstrument, sollte sie regelmäßig aktualisiert werden. Das spricht für ein CMS-System. Mehrsprachige Internetseiten oder Seiten mit angegliedertem Shop-System, Archivfunktion etc. sind über ein CMS-System entweder ausschließlich oder kostengünstiger und komfortabler zu realisieren. Wünschen Sie hingegen eine reine Image-Webseite mit gleich bleibenden Inhalten, dann benötigen Sie unter bestimmten Voraussetzungen kein CMS-System.

Was ist ein Content Management System?

Ein Content Management System (CMS) ist ein Redaktionssystem und verwaltet die Inhalte Ihrer Webseite – also die Texte und Bilder. Inhalte, Struktur und die Designelemente werden gesondert abgelegt, so dass bei inhaltlichen Änderungen die Grundgestaltung der Seite nicht verändert wird. Sogenannte Redakteure können – ohne Programmierkenntnisse – über das Backend Bilder, Inhalte und Unterseiten anlegen. Sie können diese verlinken, aktualisieren oder deren Ansicht deaktivieren … Dadurch können Informationen innerhalb von wenigen Minuten angepasst werden oder zum Beispiel nur für eine bestimmte Laufzeit dargestellt werden.
Auch mehrsprachige Webseiten oder responsive Seiten (Seiten, die sich den Ausgabemedien wie Smartphones, Pads, Notebooks etc. anpassen) sind über ein CMS zu realisieren.

Was ist eine statische Webseite?

Bei einer statischen Webseite werden alle Seiten einzeln angelegt und als Dateien auf dem jeweiligen Webserver gespeichert. Die Seiten werden daher einzeln programmiert und hinterlegt. Änderungen oder Ergänzungen sind nicht so einfach möglich. Daher eignen sich statische Seiten aus meiner Sicht nur für Unternehmen, welche ihre Inhalte nur sehr selten anpassen wollen/müssen und insgesamt keine hohe Seitenanzahl oder beispielsweise Mehrsprachigkeit oder Archivfunktionen etc. benötigen.

Ich habe ein schönes Bild gesehen – kann ich das für meine Unternehmenskommunikation verwenden?

Wichtig ist darauf zu achten, dass keine Urheber- oder Nutzungsrechte verletzt werden. Das könnte nämlich (sehr) teuer werden. Daher ist es notwendig herauszufinden, ob Sie Nutzungsrechte an dem Motiv erwerben können. Wenn dies möglich ist, muss das Motiv auch technischen Anforderungen genügen. Diese sind abhängig davon, ob das Motiv für eine Internetseite verwendet, in einem Imageflyer gedruckt oder zum Beispiel für eine Lkw-Beklebung eingesetzt werden soll. Dieser technische Aspekt ist also von Fall zu Fall zu prüfen.

Mit eigenen Motiven, zum Beispiel in einem Fotoshooting erstellt, sind Sie dagegen rechtlich und technisch auf der sicheren Seite.

Welche Bilder sind eigentlich geeignet für meine Unternehmenskommunikation?

Im Corporate Design Ihres Unternehmens sollte ein bestimmter Bildstil (Bildaussagen, Farbigkeit der Bilder etc.) definiert werden.

Bildquellen:
Bei eigenen Bilddateien sollten Sie im ersten Schritt die Bildmotive hinsichtlich der Design-Vorgaben überprüfen.
Wenn Sie ein Fotoshooting durchführen lassen, sollten Sie die Design-Vorgaben mit dem Fotografen vor dem Shooting durchsprechen. Für meine Kunden führe ich diese Abstimmung durch und begleite auch das Fotoshooting.
Zusätzlich/alternativ können Bilder in Online-Bilddatenbanken recherchiert und gekauft werden. Auch hier sollte die Bildauswahl den Design-Vorgaben entsprechen. Beim Kauf muss zusätzlich auf die Nutzungsrechte und Lizenzvorgaben geachtet werden.
Wichtig ist in jedem Fall, dass die Urheber benannt werden.

Bildaufbau:
Bei Portraits für Unternehmenskommunikation gilt generell, dass man die Person gut und auf Augenhöhe sehen sollte (keine Schatten im Gesicht, Blick in die Kamera, keine Unter- oder Draufsicht).
Bei Produktfotos kommt es darauf an, welche Produkteigenschaften dargestellt werden sollen.
Bei journalistisch ausgerichteten Motiven kann auch mit Schärfe/Unschärfe gespielt werden.

Datenqualität:
Als Mindestauflösung sollte die Bilddatei ca. in DIN A5 vorliegen bei einer Auflösung von 300 dpi. Dann kann das Motiv sowohl für Webseiten als auch für kleinere Drucksachen in der Unternehmenskommunikation verwendet werden.

Kann ich eigene Bilder für meinen Flyer/meine Webseite mitbringen?

Grundsätzlich ja, wenn diese technisch und hinsichtlich des Motives geeignet sind. Sie können mir eine passende Auswahl der Daten auf CD oder Stick – sortiert in Themenordnern – mitbringen.

Muss ich mich als Unternehmer oder Freiberufler wirklich fotografieren lassen?

Möchten Sie wissen, mit wem Sie es geschäftlich zu tun haben? Wenn Sie diese Frage mit ›Ja‹ beantworten, dann reagieren Sie so wie die meisten Menschen. Daher sollten Sie diese Chance auch für sich nutzen und ein professionell erstelltes Portrait für Ihre Unternehmenskommunikation (Webseite, Flyer …) nutzen.

Warum sehen meine Ausdrucke anders aus als am Bildschirm?

Farben werden bei gedruckten Medien und in Bildschirmmedien durch zwei verschiedene Farbsysteme erzeugt.

Gedruckte Produkte werden in den meisten Fällen aus den vier Farben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarzanteil) – kurz CMYK – erstellt. (Es gibt auch Druck in Sonderfarben oder CMYK kombiniert mit Sonderfarbe(n). Dies kann an dieser Stelle jedoch nicht ausgeführt werden.) Basis für den Druck ist das substraktive Farbmodell. CMYK-Farbräume sind geräteabhängig und benötigen deshalb Farbprofile, um Farbtöne exakt zu beschreiben. Zudem kommen noch die Papierfarbe sowie spezifische Eigenschaften des Papieres hinzu. Auch die Druckmaschine hat Einfluss auf das Druckergebnis.

Am Bildschirm werden die Farbtöne im sogenanten additiven Farbmodell dargestellt. Die Farben werden dabei aus den drei Grundfarben Rot, Gelb, Blau (RGB) erzeugt. Auch die Darstellung der RGB-Farben ist geräteabhängig. Zudem können Nutzer ihre Bildschirme individuell einstellen.

Dazu kommt: Je nach Art des Druckers, den individuellen Eigenschaften, der Auflösung und den Papiereigenschaften variiert die Farbwiedergabe. Wenn Sie ein Layout möglichst sicher beurteilen wollen, ist ein professioneller Proof notwendig. Dieser sollte in der Druckerei erstellt werden, welche anschließend die Printmedien herstellen wird, und kann beim Andruck mit dem Druckergebnis verglichen werden. Bei vielen Online-Druckereien besteht die kostenpflichtige Option eines Proofs, welcher per Post zugestellt und durch den Kunden freigegeben wird.

Was bringt mir meine Werbung eigentlich?

Dies kann nur beantwortet werden, wenn Sie Ihre Werbeaktivitäten so konzipieren (lassen), dass der Erfolg Ihrer Maßnahmen messbar ist. Zum Beispiel: Auf das Angebot in der Anzeige wurden x Produkte verkauft. Zusätzlich gab es y Anfragen und Kundengespräche. Nicht direkt messbar ist jedoch der Imagegewinn oder die Steigerung des Bekanntheitsgrades. Werden die Werbeaktivitäten konsequent miteinander vernetzt und der Erfolg der einzelnen Medien überprüft, erhalten Sie mittelfristig eine konkrete Übersicht, welche Werbeaktivitäten und -medien für Ihr Unternehmen wirksam sind.

Ich habe gerade einen Anruf von der Zeitung erhalten – soll ich die günstige Anzeige schalten?

In vielen Fällen kommt dieses Angebot relativ spontan. Die Anzeige ist nicht eingeplant. Resultat: wenig Zeit für Überlegung und Konzeption und (vor-)schnelles Handeln. Daher ist es in den meisten – leider nicht pauschal in allen – Fällen sinnvoll, entspannt ›Nein‹ zu sagen.

Welche Werbung braucht man wirklich?

Dies werde ich oft gefragt. Eine allgemein gültige Antwort gibt es dazu nicht. Wichtig ist, die Werbung strategisch zu planen. Das bedeutet, dass Sie genau überlegen, welche Medien Sie einsetzen wollen und zu welcher Zeit. Anschließend sollten Sie ein Budget für Ihre Werbeaktivitäten einplanen. Bei der Umsetzung Ihrer Maßnahmen ist es entscheidend, dass diese inhaltlich miteinander verknüpft werden. Zusätzlich sollten Sie Kontrollmöglichkeiten in die Konzeption integrieren, um den jeweiligen Werbeerfolg messen zu können. So haben Sie mittelfristig einen guten Überblick, welche Werbeaktivitäten für Sie erfolgreich sind und auf welche Sie verzichten können.

Wann muss ich in die Künstlersozialkasse einzahlen?

Die Künstlersozialabgabe (KSK) ist von Unternehmen zu leisten, welche künstlerische und textliche Leistungen (Fotos, Illustrationen, Grafiken, Texte) von Selbstständigen in Anspruch nehmen. Dies ist unabhängig davon, ob der Urheber selbst in der Künstlersozialkasse versichert ist oder nicht.

Die Bemessungsgrundlage der Künstlersozialabgabe ist das gezahlte Entgelt für die künstlerischen Leistungen. Mehr erfahren Sie bei der Künstlersozialkasse: http://www.kuenstlersozialkasse.de/

Fallen Nutzungsgebühren an?

Für die von mir erstellten Leistungen fallen keine Nutzungsgebühren an. Auch bei meinen Netzwerkpartnern (für Fotografie, Programmierung, Strategie) ist dies so. Grundsätzlich versuche ich, auch bei Bildrecherchen Nutzungsgebühren zu vermeiden – im Einzelfall, zum Beispiel bei der Abbildung von Kunstwerken, kann ich dies jedoch nicht immer ausschließen.

Was kosten Design-Leistungen?

Die Kosten von Design-Leistungen sind immer abhängig von Art und Umfang des Projektes. Da ich individuelle Lösungen für meine Kunden entwickle, kann ich keine standardisierten Preise für eine Webseite oder eine Imagebroschüre etc. nennen. Grundsätzlich setze ich mich zu Projektbeginn mit meinen Kunden zusammen. Dieses Gespräch ist in der Regel kostenfrei und findet in meinen Geschäftsräumen statt. Anschließend erstelle ich ein Angebot oder rechne das konkrete Projekt nach Stunden ab.